BUND Kreisgruppe Maerkischer Kreis
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Willkommen bei der BUND Ortsgruppe Kierspe-Meinerzhagen.

Herzliche Einladung

zu unserem jährlichen Arbeitseinsatz für die Natur.

Gemeinsamer Herbsteinsatz von BUND, NABU, Hegering Kierspe-Rönsahl und Heesfelder Mühle e.V. zur Gehölz- und Wiesenpflege und mehr an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet. Alle interessierten Naturfreunde und freiwilligen Helfer sind herzlich eingeladen und  willkommen.

Am Samstag, 15. November 2025 von 10:00 bis ca. 13:30 Uhr
(Mehr Infos dazu bei Facebook)

Anschließend gemeinsames Essen und Gespräche in der Goethestraße 54, 58566 Kierspe

Informationen und/oder Anmeldungen bei Gudrun Barth
02359 / 4358 oder Gudrun.Barth(at)bund-mk.de


Kiersper Ferienspiele 2025

Walderlebnistag am Wienhagener Turm

Am 25. Juli trafen sich 11 Kinder im Rahmen der Kiersper Ferienspiele auf dem Wanderparkplatz Elbrighausen um am Walderlebnisnachmittag der BUND Ortsgruppe Kierspe-Meinerzhagen teilzunehmen.
Von uns waren Gudrun Barth, Annette Wiegold, Jenni und Emanuele Vaglio und Stephan Draheim dabei.

Die Leitung der Veranstaltung wurde von der Waldpädagogin Alexandra Gödde wahrgenommen.

Nach einer kurzen Vorstellungs- und Erklärungsrunde ging es für die jungen Naturfreund•innen hoch zum Wienhagener Turm, wo sie ein interessantes Programm erwartete. Bevor die Grppe sich auf den Weg machte bekam jedes Kind erst noch eine „Schatztruhe“, die Alexandra Gödde aus Eierkartons vorbereitet und mit Namen beschriftetet hatte. Diese wurden dann auf dem Hinweg mit verschiedenen kleinen „Schätzen“ wie Blättern, Steinen oder Baumrinde gefüllt.

Unterwegs entdeckte Gudrun Barth am Wegrand eine Orchidee, die sehr bewundert wurde.
Inzwischen wissen wir auch, dass es sich dabei um eine Breitblättrige Stendelwurz handelte, die
sich zur Zeit den Titel der "Stadtpflanze 2025" verdient hat.

Nach dem Marsch und neuen Eindrücken mussten sich am Ziel angekommen erst einmal alle mit einem ausgiebigen, mitgebrachten Nachmittagspicknick stärken, bevor die Spiele begannen.
Dazu erklärt Alexandra (links im Bild) mit einem Stofftierfuchs ihr erstes Rätselspiel. Dabei mussten Tiere des Waldes erraten werden. Die Kinder konnten beweisen, dass sie sehr viele Waldtiere mit ihren Eigenschaften bereits kannten, erfuhren aber auch viel Neues.

Nach so viel Überlegen ging es in den Wald zum Errate-meinen-Baum-Spiel. Zuerst schenkte Alexandra den Kindern bunte Tücher um die Augen zu verbinden. Dann fanden sich Paare, die miteinander spielten. Ein Kind bekam die Augen verbunden und wurde zu einem bestimmten Baum geführt. Der wurde gründlich abgetastet. Dann ging es zurück an den Ausgangspunkt, wo das Tuch abgenommen werden durfe und der Baum mit den gemerkten Kennzeichen sollte auf dem mit den Füßen ertasteten Weg wiedergefunden werden. Bei diesem Spiel waren alle Sinne gefragt.

Bei der Spiegelschlange nahmen die Kinder mit Taschenspiegeln die Natur aus einer anderen Perspektive wahr und bewegten sich im Gänsemarsch mit dem Blick nach oben durch den Wald. Auf interessierte Fragen der Kinder gab es natürlich fachkundige Erklärungen.

Dann wurden die Tiere des Waldes pantomimisch dargestellt und erraten.

Mit vielen Ideen und in kleinen Szenen setzten die Kinder diese Aufgabe in Gruppen begeistert um.
Einmal wurde es fast gruselig. Der Mond ging auf, die Wölfe heulten und dann lief auch noch Rotkäppchen durch den Wald.
Der Plüschfuchs wurde kurzerhand zum Wolf ernannt. 
Da war in der nächsten Runde auch der Maulwurf leicht zu erraten.

Beim Bewegungsspiel Eulen und Raben gab es 2 Gruppen, die sehr schnell entscheiden mussten, ob eine Behauptung richtig oder falsch war.
Schnell liefen sie zur Ja oder Nein Seite! 

Später kamen für eine „Forschergruppe" dann Becherlupen zum Einsatz.
Hummeln, Käfer, Blattwanzen, Pilze und Blüten wurden von den jungen Naturforschern genau unter die Lupe genommen.

Dabei wurde ihnen klar: Insekten haben 6 Beine! Manche Pilze haben Lamellen! Hummelarten erkennt man an ihren verschiedenen Streifen! Wanzen haben rechts und links 3 Beine! 

An der einen Stelle erregte ein toter Baumstamm mit Pilzen und Spechtlöchern das Interesse an der anderen gab es ein Wespennest in einem hohlen Baumstamm zu entdeckent.

Andere Kinder benutzten währenddessen die Spielgeräte, sammelten weitere Schätze oder kletterten auf den Turm.

Zum Abschluss nach all diesen kräftezehrenden Aktivitäten gab es gegen 16 Uhr noch appetitlich
angerichtete"Gemüse-Rohkost" mit Käsewürfeln und Kräuterdip, dazu Nachschub an
Sprudelwasser und einen Kanister Wasser zum Hände waschen.

Nach diesem bunten Nachmittag mit angeleiteten und freien Spielen samt vielen Entdeckungen in der Natur ging es gut gelaunt auf den Heimweg.

Im Rucksack hatten die Kinder einen kleinen Spiegel, das bunte Tuch, ein Waldheftchen und Lesezeichen sowie die gefüllte Schatztruhe als Andenken an diesen schönen Tag.


Mörderisches Gartengerät:

Warum der Roboter nachts Pause machen sollte

Göran Isleib  von der Meinerzhagener Zeitung sprach mit Gudrun Barth über die Gefahr von Mährobotern speziell für Igel und andere nachtaktive Kleinlebewesen. 

Sie schnurren leise über den Rasen und kürzen die Halme des Grases auf das gewünschte Maß. Vollautomatisch – man muss sich nicht darum kümmern – ‚rasieren‘ Mähroboter das Grün auf Länge. Das findet der eine oder andere Gartenbesitzer praktisch, Gudrun Barth aber betrachtet die modernen Geräte skeptisch.

Kierspe, 17-07-2025 – Gudrun Barth ist aktiv in der Ortsgruppe des BUND in Kierspe und hat eine differenzierte Meinung zu den technischen Gartenhelfern.

Gudrun Barth weiß, dass Geräte dieser Art mitunter gebraucht werden, beispielsweise dann, wenn große Flächen eines Gartens durch deren Besitzer – bedingt durch körperliche Einschränkungen – nicht mehr gepflegt werden können. „Aber man kann einiges tun, um die Auswirkungen von Mährobotern auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten“, erklärt sie. So sei es sinnvoll, die Geräte nicht andauernd laufen zu lassen. „Wer mäht denn heute mit einem herkömmlichen Mäher jeden Tag seinen Rasen“, fragt sie, „das macht doch kein Mensch.“ So sei es entsprechend auch nicht nötig, dass ein Mähroboter 24 Stunden am Tag in Betrieb sein müsse. Wenn man nur alle zwei Wochen mähe, hätten die Pflanzen die Möglichkeit, zwischendurch auch zu blühen. Ein weiterer Tipp von Gudrun Barth: „Die Schnitthöhe sollte so hoch wie möglich eingestellt werden. Mindestens fünf bis sechs Zentimeter, dann haben Wiesenkräuter und andere Pflanzen eine Chance, zu gedeihen – auch in die Horizontale. Die bieten Insekten Nahrung und auf Insekten sind andere Tiere angewiesen, zum Beispiel die Igel.“ Jede Schnitthöhe darunter beeinträchtige das Pflanzenwachstum. Allerdings würde der Rasen durch die Roboter auch gestärkt, weil die Geräte das Schnittgut in einem Arbeitsgang mulchen.

Foto: Armin Weigel/picture alliance/dpa

Mähroboter sind vor allem für Igel und andere kleinere Lebewesen wie Lurche, Frösche, Kröten, Käfer, Blindschleichen und ähnliche Tiere ein riesiges Problem. Da Igel bei drohender Gefahr nicht flüchten, sondern sich einrollen, sind sie den scharfen Messern eines Mähroboters, der nachts durch einen Garten fährt, hilflos ausgeliefert. Im Internet kursieren zahlreiche Fotos von schwer verletzten Igeln, viele sterben auch nach einem Kontakt mit einem Mähroboter. „Das muss nicht sein“, findet Gudrun Barth, „die Geräte sollten nachts überhaupt nicht laufen und am besten auch nicht am frühen Abend oder morgens vor Sonnenaufgang.“

Die Stadt Dortmund hat kürzlich einen Ratsbeschluss gefasst, nachdem in der Stadt nachts keine Mähroboter mehr laufen dürfen. „Auch die Gemeinde Nuthetal in Brandenburg hat den Betrieb dieser Geräte zwischen 20 und 7 Uhr verboten“, heißt es vom BUND, einzelne Städte, auch in NRW, prüften derzeit. Ein Verbot kann sich Gudrun Barth auch für Kierspe vorstellen. „Dass das nachts natürlich nicht kontrolliert werden kann, beispielsweise durch das Ordnungsamt, ist mir klar“, weiß sie um die Schwierigkeit der Durchsetzung. Sie setzt da mehr auf die Einsicht der Gartenbesitzer. „Man muss den Leuten genau erklären, wie die Auswirkungen auf die Umwelt sind.“ Das Leben der Igel sei dabei nur ein Aspekt.

Foto: Imago/daniel Scharinger/IMAGO/Daniel Scharinger

Mähroboter sind nicht nur nachts, sondern auch tagsüber problematisch. Sie mähen schlicht alles weg, was auf dem Rasen blüht – und vernichten damit Nahrungsangebote für Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer und Insekten. „Wenn es weniger Insekten gibt, haben auch Igel weniger Futter“, berichtet der BUND. Schnecken würden von Igeln nur dann verspeist, wenn es nicht ausreichend Insekten gibt. Das Problem dabei: Schnecken können Parasiten auf Igel übertragen, was zu Krankheit und Tod der Stacheltiere führen könne.

Große Hersteller warnen auf ihren Internetseiten vor einem nächtlichen Einsatz der Geräte. So schreibt ein Hersteller, dass seine Mähroboter zwar mit geringer Leistung arbeiteten, die Klingen aber dennoch Verletzungen verursachen könnten. „Mähroboter dürfen keinesfalls verwendet werden, wenn sich Lebewesen, insbesondere Kinder oder Tiere, im Arbeitsbereich befinden“, heißt es beispielsweise bei Husqvarna. Viele Hersteller bieten spezielle Programme, die für eine Nachtruhe sorgen.

Doch wie viele dieser Geräte gibt es in Kierspe? „Eine Zahl ist mir nicht bekannt, ich stelle aber fest, auch mit Blick auf meinen Bekanntenkreis, dass es mehr werden“, berichtet Gudrun Barth. Sie macht einen Vorschlag, um ein Gefühl für die Natur zu bekommen: „Wenn man nachts mit der Taschenlampe im Garten unterwegs ist, begegnet man vielen nachtaktiven Tieren. Da gibt es die Erdkröte, die auf dem Acker sitzt, man kann Regenwürmer beobachten, die an die Oberfläche kommen, Laufkäfer antreffen oder Lurche sehen. Alle diese Tiere sind durch den Betrieb von Mährobotern gefährdet.“

Das häufig angeführte Argument, dass die Mähroboter nur klein seien und es damit nur selten zu einem tatsächlichen Aufeinandertreffen von Mähern und Tieren käme, lässt Gudrun Barth nicht gelten. „In der Menge der Tage, an denen die Mäher laufen, ist die Trefferquote leider recht hoch“, so ihre Einschätzung. Am Ende sei das schädlich für die Artenvielfalt.

Beobachtet hat Gudrun Barth, dass die Igel-Population deutlich zurückgegangen sei. „Auch wenn wir beispielsweise in unserem Garten viele Versteckmöglichkeiten für Igel haben, die Zahl an Individuen hat in den vergangenen Jahren stark abgenommen“, so ihre Beobachtung. Sie empfiehlt, im Garten Zonen zu schaffen, in denen die Natur natürlich wachsen und gedeihen könne. Während auf der einen Seite also der Mähroboter für einen gleichmäßigen Schnitt sorgt, „aber bitte nicht jeden Tag“, entstehen auf der anderen Seite Oasen für kleine Lebewesen, für Kräuter und weitere heimische Gewächse. „Damit geben wir der Natur etwas zurück, was sie dringend braucht.“


Appell des BUND

Der Appell des BUND: „Verzichten Sie auf Mähroboter und häufiges Mähen. Mähen Sie einzelne Ecken am besten gar nicht. Nicht gemähte Wiesenstücke sind Rückzugsorte für Igel und Insekten. Entscheiden Sie sich für einen Kräuterrasen statt einen herkömmlichen Nutzrasen. Ein Kräuterrasen muss nämlich nicht gedüngt und gegossen werden, ist damit pflegeleichter, wird seltener gemäht und bietet Lebensraum und Nahrungsangebot für zahlreiche Insekten.“ Übrigens: Igel gelten nach dem Bundesnaturschutzgesetz als besonders geschützt. Das heißt, sie dürfen weder gefangen, verletzt oder gar getötet werden


Der Imkerverein Kierspe-Meinerzhagen

besichtigt die für seine Honiglieferanten reich gedeckte Tafel

Am 5. Juli besuchte eine große Abordnung des Imkervereins Kierspe-Meinerzhagen unsere Naturwiese am Fontaneweg in Kierspe.

Die Bienenfreundinnen und -freunde waren von der großen Artenvielfalt an Kleinlebewesen, Blühpflanzen und Gräsern auf dem Gelände beeindruckt.

Zu ihrem obigen Reel schrieben sie auf ihrer Seite bei Instagram
Oh, heute hatte der Imkerverein Kierspe-Meinerzhagen einen wunderbaren Ausflug zum Naturwiesen Projekt in Kierspe Dorf.
Wir haben viele heimische Wildblumen kennengelernt, die für Hummeln, Wildbienen und andere Insekten Schutz und Nahrung sind. Eine kleine Blindschleiche zeigte sich auch.
Es war ein sehr interessanter Nachmittag, der mit grillen und quatschen bei einem Imkerehepaar, dass in der Nähe wohnt, zu Ende ging. So schön, das nächste Treffen findet am 30.08 statt. Bis bald und „Gut Stich“


Im neuen Jahr gibt es viel zu tun …

Gruppentreffen am 27. 2. 2025

Beim nächsten Treffen unserer Ortsgruppe am 27.2.2025 um 18.30 Uhr bei Familie Barth in der Goethestraße 54 geht es um mehrere wichtige Themen.

Die Tagesordnung sieht zuerst letzte Absprachen für den Aufbau des Krötenschutzzaunes in Mühlenschmidthausen am 1. 3. 2025 ab 9.30 Uhr vor. Danach geht es um die Vorbereitung der Jahreshauptversammlung am 13. 3. 2025. Dabei ist Ralf Bilke vom BUND Landesverband NRW unser Gast. Anschließend wird noch unsere Jahresplanung für 2025 vervollständigt, bevor wir unser Treffen mit dem Punkt „Verschiedenes“ beschließen.

Wie immer sind Interessierte, die unsere Ortsgruppe einmal kennenlernen wollen, zur Teilnahme herzlich eingeladen. Besonders für Aufbau und Betreuung bei unserer Gemeinschftsaktion mit dem NABU und dem Hegering Kierspe-Rönsahl zum Amphibienschutz würden wir uns über weitere Helferinnen und Helfer freuen.

Bitte melden Sie sich an bei Gudrun Barth telefonisch unter 02359/4358 oder über die Mailadresse Gudrun.Barth@bund-mk.de.


Michaela Diller – ein Nachruf

Januar 2025 – Wir nehmen traurig Abschied von Michaela Diller, die sich unerschrocken und unermüdlich für Mensch und Umwelt engagiert hat. Sie vertrat ab 1989 den BUND durch aktive Mitarbeit in der Ortsgruppe Kierspe-Meinerzhagen.

Für den BUND übernahm Michaela Diller mit großer Expertise die Anfertigung der Stellungnahmen im Rahmen der Beteiligung Träger öffentlicher Belange. Als aktives Mitglied in vielen weiteren Gremien wie der Landschaftswacht oder dem Beirat bei der Unteren Naturschutzbehörde trug sie entscheidend zur Vernetzung der verschiedenen Gruppen des Naturschutzes im Märkischen Kreis bei. Sie begründete und vertrat ihre Entscheidungen und klaren Ziele im Naturschutz leidenschaftlich und öffentlich. Ihr Kampf für den Erhalt natürlicher Bach- und Flussauen, Hochwasserschutz und das Einfordern der Bekämpfung der Herkulesstaude und anderer Neophyten auf Wiesen und Wegrändern ist bei allen Entscheidungsträgern präsent.

Wir verlieren durch Michaela Diller nicht nur eine ausgewiesene Expertin, sondern auch eine liebenswerte Freundin, eine gute Zuhörerin und einen stets hilfsbereiten Menschen. Sie packte an, wo es nötig war, arbeitete den anderen zu und versuchte stets für andere nützlich zu sein. Bei unseren Arbeitseinsätzen oder Exkursionen bot Michaelas kleines Café aus dem Auto-Kofferraum stets einen willkommenen Pausen-Genuss!

Michaela liebte es, mit interessierten Menschen und Experten die Naturschutzgebiete und Naturräume Deutschlands vielseitig zu erkunden und steckte andere mit ihrer Begeisterung an. Eine große Anzahl von Exkursionen hat sie als Teilnehmerin besucht und auch selbst vor- und nachbereitet. Sie war sehr wissbegierig, ging offen auf Menschen zu, fragte nach und gewann so neue Einsichten.

Aus ihrer Arbeit, ihren Begegnungen und Interessen, aber noch vielmehr aus den kleinen und großen Wundern der Natur, die ihr unzählig viele schöne Momente schenkten, schöpfte Michaela Diller mit großer Dankbarkeit Lebensfreude und Lebenskraft, die sie immer wieder selbstlos den Menschen in ihrer Umgebung und dem Engagement für die Natur zukommen ließ.

Wir bedanken uns bei dir, liebe Michaela! Dafür, dass du dich dein Leben lang für den Natur- und Klimaschutz eingesetzt und den Erhalt der Biodiversität mit allen Kräften verteidigt hast. Überall werden wir auf deine Spuren stoßen, und wir werden dem Naturschutz auch weiterhin eine Stimme geben.

BUND Kierspe-Meinerzhagen, Gudrun Barth
BUND NRW e.V., Klaus Brunsmeier

Michaela Diller

Gelungener Herbsteinsatz für die Kiersper Natur

BUND, Heesfelder Mühle e.V., NABU und der Hegering Kierspe-Rönsahl vor dem gemeinsamen Pflege- und Arbeitseinsatz.

Kierspe, 2.11.2024 - In jedem Herbst führt unsere Ortsgruppe zusammen mit Mitgliedern des Kiersper NABU, des Heesfelder Mühle e.V. und des Hegerings Kierspe-Rönsahl eine gemeinsame Naturschutzaktion im Kiersper Stadtgebiet durch. Dazu trafen sich am Samstag, 2.11.2024 wieder mehr als 20 Helferinnen und Helfer in der Goethestraße zu einer kurzen Lagebesprechnung und machten sich dann auf den Weg zu ihren Einsatzorten.

Der Heesfelder Mühle e.V. rückte den Hecken für die sanfte Pflege mit schwerem Gerät zuleibe.

So ging es für die Heesfelder mit 7 Mitarbeitern und entsprechendem Fuhrpark zunächst zum Schneiden eines weiteren  Abschnitts der Schlehenhecke am Schillerweg und anschließend zur Obstbaumpflege in der Hecke von Gut Bremecke.

Die Vertreter von Nabu und Hegering haben am Teich in der Schnörrenbach gearbeitet, der von ihnen seit vielen Jahre betreut wird. Der Teich und das naturnahe Umfeld sind durch die ständige Pflege sehr interessant.

Auf der Wiese am Fontaneweg wurde gegraben, gejätet, gehackt und geschnitten.

Die BUND-Mitglieder und am praktischen Naturschutz interessierte Kiersper Bürger erledigten Arbeiten auf der Wiese am Fontaneweg. Ende Oktober waren zwei Drittel der Fläche  gemäht und das Heu abgefahren worden . Das erleichterte nun die vorgesehenen Pflanzungen. Denn nach unserem Wahlspruch "Artenreiche Lebensräume schaffen und erhalten" wurden dort mit vereinten Kräften Sträucher wie Wasserschneeball, Geißblatt, Kornelkirsche, Faulbaum, sowie aus den eigenen Gärten ausgegrabene Wildstauden z.B. Blutweiderich, Wasserdost und Taglichtnelken in die Erde gebracht. Wasser und Strom stellten uns die mithelfenden Anwohner zur Verfügung. Damit erhielten die neuen Pflanzen eine Erstversorgung und es konnte ein Bereich am Zaun  gegrubbert werden um Platz für zukünftige Ansaaten zu schaffen.

Alle Anwesenden waren sich nach dreieinhalb Stunden einig, dass dies wieder eine gelungene und sinnvolle Aktion zum Erhalt der Vielfalt der Kiersper Natur war und dass sie sich nun eine der leckeren Suppen verdient hätten, die von der Grundstücksbesitzerin Gertrud Engstfeld zubereitet und gespendet worden war.

Hier ist noch (leckere) Suppe da. Später allerdings nicht mehr.

Satt und zufrieden verabredeten sich die „vereinigten Naturschützer“ nach einem gemütlichen Beisammensein noch zur nächsten Gemeinschaftsaktion in Frühjahr, dem Setzen des Krötenzauns in Mühlenschmidthausen, bevor sie sich in die Winterpause verabschiedeten.


O du wunderschöner Herbst ...

... wie du die Blätter golden färbst (Theodor Fontane)

Wofür man an der Basis drei Männer braucht, das erledigt eine Etage höher eine Frau alleine.

Kierspe, 17.10.2024 - Er war wirklich wunderschön, als jetzt, gegen Ende der Vegetationsperiode, im Vorfeld unseres Arbeits- und Pflegeeinsatzes am 2.11.2024 auf unserer Naturwiese am Fontaneweg einige Bereiche gemäht wurden.

Bei super Wetter haben wir dabei auch eine Ladung langes Gras als Tierversteck in der Brennnesselfläche untergebracht und die Kompostmiete um eine Lage erhöht. Dafür sind uns einige Wiesenbewohner sicher dankbar.

Außerdem wurde Platz geschaffen, um Anfang November die gepflanzten Wildsträucher, wie Rose, Wildapfel, Faulbaum und Weißdorn zwischen den Brennnesseln hinter dem Totholzzaun wieder sichtbar zu machen und mit Stäben zu markieren. Außerdem muss auch der Rainfarn wieder freigelegt und Platz für Wasserdost und Blutweiderich geschaffen werden.

Auch die Tierverstecke, wie z.B. der Igelhaufen brauchen dann unsere Aufmerksamkeint. Die Wege müssen begehbar, die Steinmauer repariert und die Eingänge frei gelegt werden.

Weitere Helfer*innen für diese und andere Arbeiten am 2.11.2024 sind wie immer herzlich willkommen und können sich bei Gudrun Barth telefonisch unter 02359/4358 oder E-Mail Gudrun.Barth@bund-mk.de für mehr Informationen melden.


20. Kiersper Stadtfest am 7. + 8.9.2024

Unsere Spezialistinnen Jo Strangfeld und Gudrun Barth waren an beiden Tagen gefragte Gesprächspartner- und Ratgeberinnen.

Viel Andrang herrschte beim Kiersper Stadtfest an unserem Informationpavillion. Es gab viele Informationen zu unserem Thema bei dieser Veranstaltung "Artenreiche Lebensräume schaffen und erhalten".

Diverse Broschüren, Schautafeln und lebende Pflanzen gaben einen Überblick, welche heimischen Wildstauden man den Vögeln, Insekten und anderen Kleintieren in einem naturnah angelegten Garten bevorzugt als Futterpflanzen anbieten sollte. Viele wissbegierige Besucher ließen sich Tipps geben und nahmen auch gleich eine der kostenlos angebotenen Wildblumen und Gartenstauden mit.


Junge Insektenforscher auf der BUND-Wiese

Am 17.7.2024 besuchte eine 20-köpfige Gruppe der OGS Ferienbetreuung Schanhollenschule mit ihren drei Begleiterinnen vormittags die von uns betreute Naturwiese am Fontaneweg.

Die Kinder hatten im Rahmen ihrer Projektwoche über Insekten Distelfalter gezüchtet und wollten sich nun einmal den Lebensraum von Faltern und anderen Insekten in ihrer natürlichen Umgebung ansehen.

Mehr dazu auf der Seite "Unsere Wildwiese"


4. Runde Lärmaktionsplanung

nach EU-Umgebungslärmrichtlinie der Stadt Kierspe

Die öffentliche Bekanntmachung der Stadt Kierspe zum obigen Thema ist hier einsehbar.
Dazu hat die Bund Ortsgruppe Kierspe-Meinerzhagen sich am 30.5.2024 folgendermaßen geäußert:

Stellungnahme der BUND OG Kierspe-Meinerzhagen als Träger öffentlicher Belange zur 4. Runde Lärmaktionsplanung nach EU-Umgebungsrichtlinie der Stadt Kierspe

Sehr geehrter Herr Kasper, sehr geehrter Herr Feltens,

als Träger öffentlicher Belange nimmt der BUND Kierspe zur Lärmaktionsplanung der Stadt Kierspe gemäß § 47 Bundesimmissionsschutzgesetz, Phase 1 wie folgt Stellung:

Bezüglich der Lärmentwicklung auf den innerstädtischen Hauptachsen (wie auf der beigefügten Lärmkarte erkennbar ist), verweisen wir auf die allgemein geltenden Vorschläge des BUND. Sie sind zusammengestellt. unter dem Link https://www.bund.net/mobilitaet/laerm/strassenlaerm/

Unser Schwerpunkt bei der Beteiligung liegt aber darüber hinaus auf dem im Anschreiben erwähnten „Schutz ruhiger Gebiete“. Nach §47d Abs.2 BlmSchG) geht es darum, ruhige Gebiete vor einer Zunahme des Lärms zu schützen.

Die Stadt Kierspe legt diese im Aktionsplan fest. Es ist ungemein wichtig, diese Flächen von Seiten der Gemeinde systematisch auszuweisen. Sowohl kleinere und auch innerstädtische Flächen, sowie große, zusammenhängende, rund um Kierspe liegenden Gebiete sind zu benennen und ihre Schutzbedürftigkeit vor Lärmeinwirkungen im Lärmaktionsplan anzugeben.

Nach der Umgebungslärmrichtlinie (Art.3) ist ein „ruhiges Gebiet auf dem Land ein von der zuständigen Behörde festgelegtes Gebiet, das keinem Verkehrs-, Industrie- und Gewerbe- oder Freizeitlärm ausgesetzt ist“. Ziel dieser Pläne soll es auch sein, ruhige Gebiete gegen eine Zunahme des Lärms zu schützen“ (§47d Abs. 2 BlSchG). Die Definition von ruhigen Gebieten ist durch die BRD nicht festgelegt. Es gibt also Handlungsspielräume für die Stadt Kierspe, Räume der Ruhe für die Bürger und die Umwelt auszuweisen.

Beispiel: Das Untere Kerspetal mit der Straße K3 ist als Naturschutzgebiet durch die Art der Flächennutzung als ruhiges Gebiet in Betracht zu ziehen. Grün- und Waldfläche sowie Wasserfläche mit Kerspebach und Nebenbächen sowie die eingezäunte Talsperre gelten als Auswahlkriterium für ein „ruhiges Gebiet“. In allen Bereichen der Tier- und Pflanzenwelt ist der Lebensraum vielfältig. Der BUND betreut dort die Amphibienwanderung seit 14 Jahren mit einem Schutzzaun. Auch die K2, die durch Wald und Weideland nach Rönsahl führt, leitet den örtlichen Verkehr durch ruhige Gebiete.

Beide Straßen werden aber durch die hohe Frequentierung durch Motorradfahrer- Kolonnen an Wochenenden, Feiertagen und Brückentagen zu einem Lärm- Hotspot, der den Anliegern keinen Ruhetag in ihren Häusern und Gärten mehr ermöglicht. Die Auswirkungen auf die Tierwelt- auch auf die der Nutztiere- durch diese saisonalen Lärmereignisse bleiben oft unerkannt.

Auf das individuelle Sound-Erlebnis durch gezielte Tuningmaßnahmen und bewusstes Hochdrehen der Motorräder und Quads wollen die meisten der über eine weite Strecke anreisenden Motorradfans und auch entsprechend „sportlich fahrender“ PKW-Fahrer-innen als Freizeitvergnügen und damit auf den Freizeitlärm nicht verzichten.

Bei der Ausweisung von ruhigen Gebieten besteht die Möglichkeit, das Tempo streckenweise deutlich durch die Aufstellung von Schildern zu reduzieren. Tempodrosselung ist Lärmschutz in den ausgewiesenen Gebieten der Ruhe. Entspannung suchenden Bürgern-innen ermöglicht die Straße wieder eine gemeinsame Nutzung ohne die zusätzliche Lärmbelastung durch unangepasstes Befahren mit Motorfahrzeugen.

Ein ruhiges Gebiet soll stressfrei sein, ohne eine Zunahme von Lärm, der sich hier besonders an den überregional zur Erholung genutzten freien Tagen ergibt. Es soll auch für die Bürger in guter Erreichbarkeit zum Wohnort befinden.

Das Beispiel „Kerspetal“ ist nur eines von den vielen Möglichkeiten und Chancen, Gebiete der Ruhe auszuweisen, um den Bürgern und unserer Natur Ruhe-Räume zu erhalten.

Die Identifizierung solcher Flächen kann unter der Einbeziehung der Bürger erweitert und dem Lärmaktionsplan hinzugefügt werden. Hierzu regen wir die Durchführung einer Bürgerversammlung an.

Mit freundlichen Grüßen
Gudrun Barth für die BUND Ortsgruppe Kierspe- Meinerzhagen


Mehr Natur wagen!

Unter diesem Motto lädt die BUND-Gruppe Kierspe-Meinerzhagen am 25.05.2024 zwischen 14 Uhr und 16 Uhr zum Fontaneweg in Kierspe-Dorf ein, um ihr Wiesenprojekt vorzustellen. 

In der breiten Öffentlichkeit ist inzwischen angekommen, wie wichtig es ist, unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt einen Über- Lebensraum  im eigenen Garten zu schaffen. Interessierte können sich bei einem begleiteten Rundgang über die Wiese ansehen, wie dieser Gedanke am Fontaneweg umgesetzt wurde und sich Anregungen für die Gestaltung naturnaher Bereiche im eigenen Garten holen. Zusätzlich hat der BUND einen Informationsstand zu dem Thema vorbereitet und verschenkt Starterpakete für einen Quadratmeter  Wildblumenwiese.  

Bei einem Stehkaffee mit Kuchen können sich die Anwesenden miteinander austauschen. Auch eigene  Wildpflanzen -Sämlinge oder Ableger können mitgebracht und verschenkt werden.


Informationen per QR-Code

Am Gründonnerstag, 28. April, dem "Tag des Unkrauts" stellten die Aktiven der BUND Ortsgruppe Kierspe-Meinerzhagen auf dem von ihnen betreuten Wiesengrundstück am Fontaneweg ein Informationsschild auf. Dieser Tag war nicht zufällig gewählt. Er soll vielmehr darauf hinweisen, dass alles, was landläufig als Unkraut bezeichnet wird, in der Natur einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der pflanzlichen und tierischen Artenvielfalt leistet und deshalb besser "Wildkraut" heißen sollte.

Das Schild leitet durch die darauf angebrachten QR-Codes auf die Internetseite der Ortsgruppe bund-mk.de/bund-kierspe/ weiter. Dort erfahren Interessierte dann mehr darüber, was auf der Wiese alles wächst und blüht und dort kreucht und fleucht. 

Noch vor Abschluss der Arbeiten ließen sich Spaziergänger den Zweck des Schildes erklären und haben dann  auch gleich die QR-Funktion ausprobiert und für gut befunden.

Etwas für Tierfreunde und Frischluftfans

Unser Krötenzaun an der Kerspetalsperre steht in diesem Jahr sechs Wochen vom 2.3. - 12.4.2024 um vielen Amphibien das Leben zu retten.

In dieser Zeit müssen die Fangeimer täglich morgens und abends geleert und die Tiere sicher über die Straße gebracht werden.

Diese Aufgabe übernimmt der BUND vom 23. März bis 12. April. Dazu wären uns weitere Helfer, speziell in der letzten Woche (6.-12.4.), sehr willkommen. Aber auch für die Tage vorher und den gemeinsamen Abbau des Zaunes am 13.4. würden wir uns über zusätzliche Mitstreiter freuen.

Wer dabei sein möchte darf sich gerne bei Gudrun Barth unter Telefon 02359/4538 oder E-Mail Gudrun.Barth@bund-mk.de melden.

Gemeinschaftsaktion

von BUND, NABU und Hegering

Da war der Großteil der Arbeit schon geschafft.

Am Samstag, 2.3.2024, traf sich unsere Gruppe mit den freiwilligen Helfern des Kiersper NABU und des Hegerings Kierspe-Rönsahl wieder im Kerspetal um den Krötenschutzzaun an der Talsperre aufzustellen.

Bei passendem Wetter und guter Stimmung der insgesamt 22 Helferinnen und Helfer war es ein toller Einsatz. Danke an alle für eure Muskelkraft und euer Engagement bei den verschiedenen Tätigkeiten und bei der Bewirtung. Auch für die Angebote, die Eimer zu betreuen.

Bericht bei LokalDirekt

Bericht in der Meinerzhagener Zeitung


Schutzbedürftige Kröten auf Wanderschaft – BUND, NABU und Hegering errichten Amphibienzaun

Verstärkung durch freiwillige Helfer-innen ist dringend erwünscht!

Wenn die Nächte wärmer werden, kommen die Kröten und Frösche aus ihren Winter-Verstecken. Durch die ungewöhnlich milde Witterung hat die Wanderung vielerorts bereits eingesetzt. So ist auch im Bereich der Kerspetalsperre in den nächsten Tagen mit Amphibien auf der Straße zu rechnen. Die Tiere versuchen, das Gewässer zu erreichen, in denen sie sich selbst einmal entwickelt haben, z.B. die Vorstaubecken und einige Kleingewässer.

Um die Lurche auf dem Weg zum Ablaichen vor dem massenhaften Tod durch Überfahren zu schützen, wird ein mobiler Schutzzaun als Wandersperre entlang der Straße aufgestellt. Die Tiere laufen am Zaun entlang und fallen in die dort eingelassenen Eimer. Etwa 7 Wochen lang, zweimal täglich (früh morgens und abends spät) werden die Amphibien von den Naturschützern dann aus den Fangeimern genommen, Art und Geschlecht bestimmt, gezählt und auf die andere Straßenseite gebracht. Von dort setzen sie ihren Weg zum Gewässer fort.

Im Jahr 2023 sind hier 1163 Erdkröten und einige Frösche und Molche gestoppt und gezählt worden.

Am Samstag, dem 02. 03. 24, ab 10 Uhr treffen sich alle Helfer-innen in Mühlenschmidthausen zum gemeinschaftlichen Aufbau des Amphibienzauns bei den Vorstaubecken der Kerspetalsperre.

Dauer der Aktion: Bis der Zaun steht! Je mehr Leute mithelfen, desto besser!

Wer also im immer schon einmal im praktischen Naturschutz mitarbeiten wollte, ist sehr willkommen! Vorkenntnisse sind nicht nötig. Wetterfeste Kleidung, Arbeitshandschuhe, Spaten, stabile Hacke und Hammer sind sinnvoll. Es gibt aber auch einige Werkzeuge zum Ausleihen. Jeder kann nach seinen Kräften mitarbeiten.

Interessierte Bürger, die beim Aufstellen des Zauns mithelfen wollen, können sich in der nächsten Woche unter der Telefonnummer 02359/ 4358 bei der BUND- Ortsgruppe Kierspe – Meinerzhagen anmelden und einfach zum oben genannten Treffpunkt kommen. Wer beim Leeren der Fangeimer mithelfen möchte, möge sich bitte telefonisch melden, um entsprechende Termine abzusprechen.

Die Aktion ist beim Märkischen Kreis angemeldet, so dass Helfer die nur für Anwohner geöffnete K3 ab dem Kreuzungsbereich K2/K3 / Pulverstraße nach Mühlenschmidthausen anfahren dürfen.


Tipps zur Vogelfütterung von Gudrun Barth

Det Ruthmann berichtet darüber in der MZ am 19.2.2024

Blau-, Kohl-, Schwanz- und Sumpfmeise, Buch-, Grün- sowie Distelfink, Dompfaff, Kernbeißer, Star, Amsel, Kleiber, Grün- und Buntspecht, Rotkehlchen, Heckenbraunelle und Feldsperling, dazu Krähen, Elstern, Dohlen Eichelhäher sowie Ringeltaube - jeder kann sie in seinem Garten beobachten. Besonders gut im Winter, wenn die Vögel Futterangebote erhalten.


Wir planen schon für das Jahr 2024

Auf dem Bild sieht man, dass der Regen der letzten Tage das, an unserem Wiesengrundstück im Fontaneweg vorbeifließende "Thaler Bächlein", in einen respektabelen Thaler Bach verwandelt hat.

31.12.2023 - Wir wünschen allen naturverbundenen Menschen frohe Weihnachten gehabt zu haben und heute Abend dann gut in das neue, für Alle hoffentlich erfolgreiche Jahr zu rutschen.

Für unsere BUND Ortsgruppe beginnt 2024 am 25.1. um 19:00 bei Gudrun Barth in der Goethestraße 54 mit der Jahresplanung für die vor uns liegenden Vorhaben und Aktionen.

Alle am Naturschutz interessierten Menschen sind dazu als Gäste herzlich eingeladen uns einmal kennenzulernen.


Einladung zum Herbst- Arbeitseinsatz

Samstag, 04.11.2023, 9.45 bis 13 Uhr in Kierspe Dorf

Seit vielen Jahren findet in Kierspe immer im Herbst ein gemeinschaftlicher Arbeitseinsatz von Mitgliedern des BUND, des Heesfelder Mühle e.V., dem NABU und dem Hegering Kierspe-Rönsahl statt. → weiterlesen


Zu Gast im Märkischen Naturschutzzentrum

Bei der angebotenen Schmetterlingswanderung wurden Kleine Feuerfalter und Landkärtchen, Hauhechel-Bläuling und Admiral sowie die Zebraspinne und die Röselsche Beißschrecke entdeckt, gefangen, betrachtet und wieder frei gelassen.

27.8.2023 - Durch Bettina, Michaela, Gudrun, Jo und Bernd war unsere Ortsgruppe am Freitag und  Samstag bei den Veranstaltungen im neuen Naturschutzzentrum in Oelken gut vertreten und hatte einige sehr interessante Stunden nicht nur bei den Festreden und Feierstunden für das NZ, sondern an beiden Tagen vor allem bei den sehr interessanten Vorträgen von Professor Dr. Brunzel.

Bei bestem Wetter hatten Bettina und Gudrun sich am Samstag noch für die Vogelexkursion entschieden, bei der Ingo Dreweck am Aussichtspunkt etwas über die Entwicklung der Bodenbrüterpopulation erzählte. Die Wiesenpieper und Feldlerchen haben sich dank der Umzäunung der Weideflächen für die Heckrinder erheblich vermehrt.

Das Landkärtchen - ein Falter mit sehr unterschiedlichen Erscheinungsformen - ist das Insekt des Jahres 2023.

Über das Landkärtchen als Insekt des Jahres 2023, gibt es im Internetauftritt des BUND Landesverbands Rheinland-Pfalz eine sehr schön gestaltete Seite mit vielen interessanten Informationen.

Dort kann man auch eine Menge über andere besondere Falter wie den Apollo, den Lilagold-Feuerfalter, den Großen Eisvogel, den Großen Schillerfalter, den Schwalbenschwanz, den Segelfalter, den Zitronenfalter und den Feuerfalter erfahren.


Monatliches Gruppentreffen

Die BUND Ortsgruppe Kierspe-Meinerzhagen. v.l. Bettina, Eveline, Annette, Jo, Bernd, Martin, Walter. Unsere Sprecherin Gudrun Barth fehlt leider auf dem Bild, weil sie das Foto machen musste.

An jedem dritten Donnerstag im Monat treffen sich unsere Gruppenmitglieder, meist bei der "Chefin" Gudrun Barth, um die nächsten Vorhaben zu besprechen und die Termine dafür festzulegen. Natürlich kommt dabei der Meinungaustausch über andere Themen nicht zu kurz. Da bekanntlich keine Regel ohne Ausnahme ist, fand die letze Zusammenkunft am MITTWOCH, den 16.8.2023 statt.

Dabei ging es diesmal unter anderem um Kontaktaufnahme mit Norman Noske, dem neuen Kiersper Klimaschutzmanager, die Teilnahme an der Einweihung des Naturschutzzentrums MK am Oelken, verbunden mit dem 75-jährigen Jubiläum der Naturwissenschaftlichen Vereinigung Lüdenscheid am 26.8.2023 und nicht zuletzt um den bevorstehenden Arbeitseinsatz zur Pflege der von der BUND Ortsgruppe betreuten Naturwiese am Fontaneweg.

Man sieht also, dass es rund um den Natur- und Klimaschutz bei uns immer interessante Themen gibt. Alle daran Interessierten sind herzlich eingeladen sich bei Gudrun Barth oder anderen Gruppenmitgliedern zu melden und unsere Gruppe beim nächsten Monatstreffen einmal kennenzulernen.


Ferienspielaktion der BUND Ortsgruppe Kierspe-Meinerzhagen

Was gibt es an der nächsten Station zu tun? Foto: Gudrun Barth

Naturerlebnis im Wald am 14.7.2023 Zusammen mit dem Wald- & Umweltpäda- gogischen Zentrum Heed, Meinerzhagen

Auch in diesem Jahr nahmen 16 Kiersper Jungen und Mädchen an der Ferienspielaktion des BUND für Umwelt und Naturschutz, Kierspe-Meinerzhagen teil. Unter der Leitung von Nadja Jacobs, Astrid Ehrt, Annette Wiegold, Gudrun Barth und Jochen Schacht ging es rund um den Heedberg am Wald- & Umweltpädagogischen Zentrum Heed auf eine fünf Kilometer lange Rallye über den Waldaktivpfad.

Überall am Wegesrand gab es Insekten auf den bunt blühenden Wildstauden zu entdecken. Zum Betrachten der Streifenwanzen, Heupferdchen, Marienkäfer usw. kamen kleine Becherlupen zum Einsatz. Foto: Gudrun Barth  

An verschiedenen Stationen entdeckten und erforschten die Kinder in zwei Gruppen beispielsweise woher die Hexeneiche ihren Namen hat, welches die häufigste Vogelart hier ist, warum Bienen und Insekten wichtig für die Natur sind und welchen Beitrag Pflanzen, Bäume und auch Totholz im Naturkreislauf leisten.

Fast jedes Kind wusste bereits, welche Schäden im Wald zu erkennen waren, und dass sich durch die anhaltende Trockenheit die Borkenkäfer unter der Rinde der Fichten ausbreiten konnten.

Hinter Ginsterbüschen versteckt lud ein Waldsofa zu einer Fotopause ein. Foto: Annette Wiegold

Das erklärte die vielen abgeholzten Waldflächen, die nicht mehr mit Nadelbäumen, sondern inzwischen mit Brombeersträuchern und reich tragenden Himbeeren bedeckt waren. An einigen Stellen entdeckten die Kinder nachgepflanzte Bäume mit ihren hellen Schutzhülsen. An einem riesigen Holzstapel zählten sie Jahresringe.
Bei vielen Aufgaben waren Kreativität, Zusammenarbeit und sportliche Aktivitäten gefragt sowie Spiele, die die Wahrnehmung mit allen Sinnen fördern. Dazu gehörten das Legen kleiner Kunstwerke aus Naturmaterialien, Umstapeln von dicken Hölzern im Team, Weitsprung, Klangspiele und vieles mehr.

Den Höhepunkt zum Abschluss des Tages bildete das gemeinsam gebackene Stockbrot, das nach der anstrengenden Wanderung und den vielen neuen Eindrücken von allen mit gutem Appetit verzehrt wurde. Foto: Gudrun Barth

Zurück am Wald- & Umweltpädagogischen Zentrum Heed angekommen, hatte Herr Kretschmer schon alles für das Abschlusshighlight „Backen von Stockbrot am offenen Feuer“ und den Verzehr vorbereitet.

Die mehrstündige Rallye bot Raum für vielfältige Erlebnisse und Entdeckungen im Wald und alle Kinder waren stolz darauf, wie gut sie die Stationen geschafft hatten. Zur Erinnerung erhielt jedes Kind eine große Becherlupe und verschiedene Infos zum Thema Wald und Natur, um zu Hause in seiner eigenen Umgebung, Wald und Natur aus einem neuen Blickwinkel heraus weiter zu erleben und zu erforschen.


Gudrun Barth

An dieser Stelle wollen wir Ihnen die vielfältigen Aktivitäten und Projekte vorstellen, denen sich unsere Ortsgruppe widmet.
Dazu gehören in erster Linie unser Wiesenprojekt auf dem Grundstück am Fontaneweg, die Aktion zum Amphibienschutz in Frühjahr und die Gehölzpflege im Spätherbst. Aber auch bei vielen anderen Gelegenheiten sind Helferinnen und Helfer der BUND-Ortsgruppe Kierspe-Meinerzhagen anzutreffen.  Weitere Mitstreiter*innen sind uns immer willkommen.

Herzlichst, Ihre Gudrun Barth, Sprecherin der BUND-Ortsgruppe Kierspe-Meinerzhagen